Bist du bereit für die Konsequenz deiner Veränderung?

Strebst du nach positiver Veränderung und Erfolg? Wünschst du dir mehr Geld, eine steilere Karriere und andere Dinge, von denen du meinst, dass sie dich glücklicher machen?

Zauderst du dann oder wirft dir dein Leben Steine in den Weg? Was du auch tust, du bleibst im Alten?

Die Macht der Veränderung wird oft unterschätzt. Eine Veränderung schleudert uns aus der Komfortzone und zieht Konsequenzen nach sich. Wie werden Kollegen, Familie, Freunde und auch dein Partner reagieren, wenn du auf einmal nicht mehr die Person bist, die du jahrelang warst?

Wenn sich die Liebe zu dir selbst steigert, wirst du auf einmal anders auf Bitten deiner Umgebung reagieren und manches Mal wirst du „Nein“ sagen wo du vorher „Ja“ gesagt hast.

Du wirst deinen Klienten mitteilen, dass sich deine Preise steigern, weil du deinen Dienst besser einschätzen kannst und dir deines Wertes bewusst bist.

Du kannst in Boutiquen einkaufen gehen, wo du vorher sehnsüchtig durch die Schaufensterscheiben geschaut hast. Deine Freundinnen werden dich fragen, wieso du auf einmal das Geld für schicke Klamotten hast und diese sensationelle Frisur on top.

Dein innerer Saboteur weiß das. Er weiß es und beginnt dich zu schikanieren, sobald du dich der Veränderung auch nur näherst.

Er streut Sätze in deinen Kopf:

„Das klappt sowieso nicht.“

„Geld verdienen darf nicht leicht sein.“

„Als Kind deiner Eltern musst du verzichten, denn sie haben das auch nicht gehabt.“

„Du verlierst deine Freundinnen oder sie lassen dich ihren Neid spüren.“

Kennst du das Verschieben, was dann beginnt?

Mit folgendem Resultat:

„Der Kurs ist auch zu teuer.“

„Ja, ich denke mal drüber nach.“

„Bisher bin ich auch ganz gut gefahren.“

„Ich habe schon so viel getan und es hat sich noch nicht wirklich verändert.“

Über 99 % der Menschen sind nicht bereit, etwas in sich zu investieren und jammern lieber 80 Jahre über ihre Umstände, verpasste Chancen, das Glück der anderen, anstatt einfach loszulegen und vor allem: dran zu bleiben.

Das ist wie ständig schwanger zu sein, aber sich zu weigern, die Geburt geschehen zu lassen. Du wünschst dir etwas, aber bringst es nicht auf die Welt. Damit gehörst du dann zu den 99 % derjenigen, die ihr Leben auf einen Traum ausrichten, ihn aber nie auf die Erde holen.

Ja, eine Geburt kann weh tun. Sie kann schnell über die Bühne gehen oder du liegst zwei Tage in den Wehen. Wer Wehen durchgemacht hat, weiß wie extrem es ist. Es ist definitiv nicht planbar!

Meine Hebamme hat im Vorbereitungskurs gesagt, es könne sich anfühlen, als würde ich mit einer Nussschale durch einen Orkan fahren und von einer Seite auf die andere getrieben werden.

Hinterher war das eine der größten Untertreibungen, die ich je gehört hatte.

Hast du geschimpft während der Geburt? Gezetert? Dich aufgeregt über die Schmerzen? Gelitten und gleichzeitig keine Kraft mehr gehabt?

Angewiesen zu sein auf andere war schlimm für mich. Fest der Meinung, dass mich eh keiner wirklich versteht.

Beruhigend war es für mich zu wissen, dass andere Frauen es ganz offensichtlich auch geschafft hatten.

Ich musste mich jedenfalls bei meiner Hebamme im Krankenhaus am Tag danach entschuldigen, weil sie sie irgendwann nur noch nervig fand und völlig falsch in ihrer ganzen Art. Meine Meinung habe ich unter der Geburt offen kundgetan. Es hat mir in meiner Lage nicht wirklich geholfen, aber einen Versuch war es wert.

Erinnerst du dich aber an den Moment, in dem du das allererste Mal in die Augen deines Kindes geschaut hast?

Konntest auch du das ganze Universum in zwei Augen erkennen und ein Übermaß an Liebe und Verbundenheit spüren?

Hat dein Kind dein ganzes Leben verändert? Dich zu einem anderen Menschen gemacht, der seinen Fokus und seinen Blickwinkel neu ausgerichtet hat?

Für mich war es drei magische Momente voller Mystik, die ich nie vergessen werde.

Der Schmerz und die Anstrengung waren vergessen und was zählte, war die unbändige Freude und tiefe Berührung.

Nach diesen bahnbrechenden Veränderungen gab es natürlich neue Herausforderungen. Momente, die mir nicht ausschließlich gefallen, aber es gäbe nie ein Zurückwollen in das Alte.

So ist es mit deiner Persönlichkeitsentwicklung auch.

Die Transformation, die Veränderungen deiner Persönlichkeit sind wie eine Geburt.

Es folgen der Entscheidung Momente des Zweifels, Ängste, es zu schaffen. Der Freundeskreis verändert sich, die Freizeit, die Reisen – eigentlich fast alles.

Du hast nur zwei Möglichkeiten:

Entweder begrenzt du dich auf altbekanntes – bequem und sicher.

Du gehst los und bist bereit, alles für deinen Erfolg zu geben.

 

Wenn du die Struktur deines Lebens und deiner Persönlichkeit wirklich transformieren willst, musst du bereit sein, die Ängste und inneren Widerstände zu überwinden. Du brauchst die Bereitschaft, unbekannte Wagnisse einzugehen. Du gibst auf, bevor du weißt, was genau du erntest.

Willst du wirklich den Mut aufbringen und dem Ruf deiner Seele folgen? Den inneren Konflikt gewinnen und gleichzeitig über deine Ängste siegen?

Glückwunsch, dann gehörst du zu der Minderheit der Menschen, für die Erfolg machbar ist. Erfolg ist nicht Geld in erster Linie.

Erfolg ist die Fähigkeit, sinnhafte Schritte zu gehen, die dich an dein Ziel führen.

Du kannst es dir leichter machen indem du:

Dein eigenes Tempo wählst

Lass dich nicht verrückt machen, wenn andere Teilnehmer oder Freunde schneller sind als du. Du hast dein eigenes Tempo, weil du individuelle Prägungen hast.

Deine Ziele aufschreibst und auch veränderst, wenn du zu neuen Erkenntnissen kommst

Ich pinne mir meine Ziele an die Wand oder arbeite mit kleinen Klebezettelchen Das hält auf innerem Kurs.

Deinem inneren Saboteur Raum gibst, aber der Chef bleibst

Ich rede manchmal mit ihm und zeige ihm, was ich möchte. Meist findet er es gar nicht so schlimm.

Dir bewusst machst, dass wahre Freunde bleiben

Wenn sie nicht bleiben, gibt es jede Menge anderer Menschen, die nur auf dich warten.

Die Themen deiner Eltern bei ihnen belässt

Ihr habt euer Leben, ich habe mein Leben.

Du dir klar machst, dass die Boutique Besitzerin auf dich wartet, weil sie ihren Urlaub bezahlen will

Du dienst anderen so sehr mit deiner Veränderung!

Du dir bewusst machst, dass du immer mehr du selbst wirst und so die Welt bereicherst

Du wirst gebraucht mit all deinen Gaben, Fähigkeiten und Einstellungen.

Deine Kinder dich in einem bestimmten Alter so oder so komisch finden

Glaub mir, sie verdrehen sowieso die Augen hinter deinem Rücken :-).

Du dann zu dem 1 % der Menschen gehörst, die so richten rocken und die Welt besser machen!

Willst auch du dich verändern und zauderst noch? Bist hin und her gerissen zwischen neuen Welten und altvertrauten?

Schreib mir darüber!

Britta

4 Comments

  • David Goebel

    Reply Reply 8. März 2016

    Liebe Britta,

    kurz bevor es bei mir leicht wird, nimmt die Anspannung erstmal zu. Und ich habe das Gefühl die ganze Welt verschwört sich gegen mich.

    In der Heldenreise und im Schamanismus wird dieses Prinzip als Schwellenwächter bezeichnet. Er prüft, ob ich wirklich bereit dafür bin und stellt meine Überzeugung auf die Probe.

    Seit ich das für mich erkannt habe, durchstehe ich heil diesen Sturm. Denn ich freue mich schon auf das Ufer hinter dem Sturm. Deshalb drehe ich auch nicht vorher um.

    Danke für den tollen Artikel,
    Liebe Grüße,
    David

    • Britta

      Reply Reply 8. März 2016

      Lieber David,

      spannend! Ich hatte gerade wieder das Feedback nach einem Coaching: „Ich zerrinne gerade und löse mich auf!“

      Das ist das Transformieren von Altem und die Neuausrichtung. Ja, ein sonderbares Gefühl, wenn Dinge und Themen gelöscht sind und Dein Ego noch versucht, darauf zuzugreifen, lach.

      Ich liebe ja diesen Sturm mittlerweile (ist auch mein Geburtsname :-)). Nichts ist schöner, als in Neues zu springen. Nur wenn es lange dauert, bin ich ungeduldig, zwinker.

  • Dunja

    Reply Reply 9. März 2016

    Liebe Britta,

    Du hast für mich sehr treffend die Konsequenzen beschrieben, wie es ist, wenn sich etwas verändert. Genauso nehme ich es wahr bei mir selbst und meinen Klienten. Niemand hat bisher vermisst, was ihn zuvor blockiert hat … Wir stehen einfach klarer für uns selbst ein. Das ist ein echter Gewinn!

    Die Geburt meines Kindes habe ich spannenderweise ganz anders erlebt. Ich war gut vorbereitet durch die Zusammenarbeit mit einer Doula. Ich wusste, dass ich dafür geschaffen bin ein Kind zu gebären. So war ich unter der Geburt voll in meiner Kraft (habe es trotzdem nicht versäumt mal ordentlich zu zetern ). Besser hätte es nicht laufen können. Erst einen Tag später, als ich neben einer Frau saß, die ihr zweites Kind entbunden hatte, fragte ich sie: „Und das macht man freiwillig ein zweites Mal mit?“ Denn rein objektiv betrachtet ist so eine Geburt in der Tat eine einschneidende Erfahrung …

    Mein Motto lautet: Veränderung darf einfach sein und sogar schnell gehen!

    Liebe Grüße
    Dunja

    • Britta

      Reply Reply 10. März 2016

      Liebe Dunja, lieben Dank für Deinen Beitrag. Jeder erlebt Veränderung anders, doch ich habe auch noch niemanden erlebt, der/die sich danach das Alte zurück gewünscht hat. Manchmal ist es der berühmte Elefant durch das Nadelöhr :-).

Leave A Response

*

* Denotes Required Field